HERZÖFFNER UND „IN VERBINDUNG TRETEN“

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In diesem Monat stehen Körperhaltungen im Fokus, die unseren Herz- und Schulterbereich öffnen. In diesem Körperbereich besteht häufig eine konditionierte Panzerung, eine Festigkeit, die uns förmlich erstarren lässt. Dabei fühlt sich unser Brustkorb eher wie ein „Kasten“ und weniger wie ein beweglicher „Korb“ an. Vielleicht haben wir auch das Gefühl, dass unser Herz eingesperrt ist. Das dynamische Zusammenspiel von Brustkorb und Atem ist verschwunden, der Atem ist flach und eingeengt. In solch einer Situation fällt es uns schwer, uns mit uns und unserem Fühlen wirklich zu verbinden. Das Sanskritwort Yoga heisst „Verbinden“, es bedeutet, in Beziehung mit etwas zu treten. Wenn wir uns mit der Welt und den Menschen in unserem Alltag verbinden wollen, beginnt dies stets bei uns selbst. Wenn wir uns selbst fühlen, können wir auch andere fühlen und mit ihnen und unserer Welt in Kontakt treten. Durch seitliche Dehnungen, Drehungen und insbesondere durch Rückbeugen machen wir unseren Brustkorb beweglicher, lösen Spannungen auf und treten in eine authentische Verbindung mit uns selbst und anderen.

Viel Glück!